Der Machtwechsel (#2)

Shownotes

Moderator und Producer: Michael Hedtstück Host und Experte: Prof. Olaf Schlotmann (Ostfalia)

Kontakt: Michael Hedtstück, mh@aurora-stories.de Olaf Schlotmann, o.schlotmann@ostfalia.de

Transkript anzeigen

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen liebe Zuschauerinnen und Zuschauer zu einer neuen Folge unseres Finanzvideo Cast für eine Handvoll Euro.

00:00:18: Der Titel unserer zweiten Sendung, die Sie heute sehen... lautet der Machtwechsel, warum der Bondmarkt gerade die Yield Curve Control der Zentralbanken zerschmettert.

00:00:28: Dafür wollen wir sie auf eine kleine Weltreise mitnehmen, die Sie durch London, New York und Tokio uns zurück nach Frankfurt führen wird in das Frankfurter Ost entweder wo die EZB ihren Sitz hat und möglicherweise schwierigen Zeiten entgegensehn wird.

00:00:42: Unser Scout auf dieser Reise ist wie immer Olaf Schlotmann Ex-Investment Banker und Professor an der Ostfalia Hochschule.

00:00:48: Hallo und herzlich willkommen Herr Schlotman!

00:00:50: Hallo, guten Tag Herzlich!

00:00:53: Wir beginnen unsere Reise gleich in Japan.

00:00:56: Aber zum Start würde ich Sie gerne nochmal bitten... Gleichnis aus dem Tierreich noch mal vorzutragen, mit dem haben Sie mir nämlich wunderbar erklärt was da gerade passiert und was diese besonderen Personen namens Bond Market Vigilentis treiben über die wir heute auch sprechen werden.

00:01:12: Da geht es um Pferde und das ist eine sehr gute Grundlage, um zu verstehen worüber wir gleich analysieren werden.

00:01:18: Beginnen sie nochmal bitte kurz mit diesem Gleichnis Herr Schlotmann?

00:01:21: Ja also stellen sich einfach Folgendes vor.

00:01:23: Sie haben eine Zentralbank und wir haben Bond-Marketeilnehmer.

00:01:26: Jetzt können wir sagen okay den Bond-Market bilden wenn einer Person ab.

00:01:30: Die Zentralbank kann man sich einfach vorstellen als ein Fahl, der ist in die Erde gerammt.

00:01:35: Auch befestigt und ... Der Bondmarkt ist Spiegelbild eines Pferdes was sozusagen mit einer Leine an diesem Fall angebunden ist Und diese Leine ist hinreichend groß so dass das Pferd grasen kann und auch rumlaufen kann.

00:01:52: aber es ist sozusagen der Aktionsradius ist durch die Leine limitiert.

00:01:57: Das kann man sagen Ein gutes Beispiel für das Verhältnis zwischen Zentralbanken und Bondmarken.

00:02:05: Es gibt sozusagen eine Erwartungshaltung, die Pferde versuchen das zu verstehen was die Zentralbank macht und wenn sie das vernünftig finden dann freuen sich jedes Lebens- und Grasen.

00:02:18: Und dann passiert zum Beispiel so was, wie es den Britten passiert ist im Herbst.

00:02:21: Wir erinnern uns an die Kurzzeit-Premierministerin Liz Truss, die eine extrem expansive Ausgabenpolitik angekündigt hat und die den Märkten gar nicht gefiel.

00:02:30: Die Pferde sind davon galoppiert, haben also den Fall deutlich verlassen und am Ende musste Liz Trus zurücktreten.

00:02:37: Ihr Nachfolger musste die Fiskalpolitik komplett neu schreiben und auch die Bank of England musste intervenieren.

00:02:42: Das war das Werk der Bond Market Vigilentis, die genau solche Situationen spezialisiert.

00:02:48: Und jetzt neben diese Bondmarket-Vigilantes ein neues Ziel ins Visier, nämlich ein noch größeres und zwar die Bank of Japan.

00:02:55: Was passiert denn da gerade?

00:02:58: Da geht es halt nicht.

00:02:58: darum.

00:02:59: kann ich irgendwie durch andere Fiskalpolitik das Ganze heilen sondern hier haben wir eigentlich einen Fall dass die Bondmärkte sich mit der japanischen Zentralbank anlegen und sie hat in der Vergangenheit Folgendes sich ausgedacht und hat auch den Markt über viele Jahre damit stabilisiert.

00:03:16: Also sie hat eine sogenannte Yield Curve aufgebaut, das sehen Sie auch auf der Grafik die ich Ihnen mitgebracht habe.

00:03:21: Man hat einfach die Vorstellung wir haben eine Deflation Wir haben schwaches Wachstum in Japan und zu diesen Fundamentalvariablen passen keine hohen Zinssätze.

00:03:32: Und egal ob der Markt aus der Vergangenheit gesehen hat da waren die Zinsste von vier oder fünf Prozent.

00:03:37: Nein das wollen wir nicht!

00:03:38: Wir wollen sozusagen dem Markt eine Guidance geben und die Guidance ist nur kümmer zwei fünf Prozent.

00:03:43: Aber der Markt hat dann irgendwann sozusagen ist unruhig geworden, weil auch die Inflationsrate gestiegen ist.

00:03:48: Also diese ganze Story, die ja Bank of Japan aufgebaut hat, wachstumisch-schwach.

00:03:54: Inflationzarte ist zu niedrig und wir brauchen niedrige Zinsen.

00:03:57: Da ist jetzt eine Ereignis eingetreten Die Inflitionsrate fängt anzusteigen.

00:04:01: Jetzt werden die Pferde langsam unruhm und fragen sich halt Moment mal spiegelbildlich das Gras wird immer teurer hier Und es ist auch nichts mehr da.

00:04:10: also Wir wollen weg wir wollen sozusagen mehr Freiheit.

00:04:13: Und die Frage ist einfach jetzt irgendwie, reißt das Band?

00:04:17: Also spiel ich wird der Flock rausgerissen.

00:04:19: Weil es auch nicht nur ein Fert ist sondern eine ganze Herde und die rennen jetzt in die Richtung.

00:04:23: und da sehen sie hier auf der Grafik die Erwartung für Zehnjährige Zinsen sind eben deutlich außerhalb des neuen Bandes, was Sie hier in Rot sehen.

00:04:31: Sondern sie sehen hat hier das sogar die Leute oder die Marktanehmer Ende des Jahres durchaus eine Verdopplung der Zinssitzen von heute für zehn Jahre war.

00:04:38: Da

00:04:38: stellt sich natürlich die Frage warum versucht die japanische Zentralbank dieses Zinsband so Sturz zu verteidigen und lässt nicht die Märkte die Preisfindungen machen?

00:04:48: Ja, das ist diese alte Frage und das ist auch ne Kritik, die natürlich die weltweiten Bondmarke seit diesem quantitativen Easing-Seit dieser Finanzkrise dass man halt sagt Warum manipulieren sogar die Zinsen?

00:05:00: Und was soll das, diese Off-Marktgeschäfte.

00:05:02: Das ist alles inflationär.

00:05:03: Das wollen wir nicht und das ist sozusagen die eine Traditionsdenke.

00:05:09: aber ich glaube die Märkte verstehen das schon.

00:05:11: Es sind auch vielleicht andere Arten von Volkswerten, die an der Wolstritt arbeiten.

00:05:15: Also müssen halt Erfolgen des eingehen.

00:05:17: Zinssätze müssen korrespondieren mit Inflationsraten ja aber auch mit Wachstumsraten.

00:05:24: Und wenn das Wachstum niedrig ist, dann kann man auch irgendwo auf die Idee kommen, die Zinssätze sind so hoch.

00:05:30: Und diese Erwartungshaltung müssen Sie vielleicht oder wollen sie als Zentralbank brechen?

00:05:36: Weil sie auch einen Mandat für Preistabilität haben und sie wollen auch nicht dauerhaft Bedieftationen haben.

00:05:41: also das Ganze kommt irgendwie schon aus den dreißigjahren des letzten Jahrhunderts von Keynes.

00:05:46: Das ist auch ein Wort was der Bondmarkt vielleicht nicht so gerne hört weil es riecht immer nach nach Fiskalpolitik, hohe Risikopremien und hohe Inflationsraten.

00:05:55: Also Demandmanagement.

00:05:56: Aber Sie müssen eben klar sagen die Welt vor der Finanzkrise ist eine andere Welt als nach der FinanzKrise.

00:06:01: Wir haben über Jahrhunderte schon feine Zinsen aber wir haben jetzt niedige Zinse Und sie sind auch richtig gewesen in den Niedigen Zins.

00:06:08: Die Frage ist nur brauchen wir diese niedrigen Zitsen noch?

00:06:12: Also müssen wir nicht aussteigen aus dieser Yield Curve Kontrolle.

00:06:15: Das ist das was der Markt sich fragt.

00:06:18: Der Markt fragt sich wir haben höhere Inflation raten Fassen dazu noch Zinssätze für zehn Jahre von null, zwei oder ein Ziel eigentlich von Null?

00:06:27: Und das ist eben die Frage.

00:06:28: Jetzt spreche ich natürlich habe ich das Gefühl im Moment nicht mit dem Ökonomen sondern mit dem früheren Investmentbänker denn es gibt hier am Markt eine ganz berühmte Geschichte in den sogenannten Widowmaker-Trade also Investmentbönke die im Prinzip seit zwanzig dreißig Jahren schon gegen japanische Zentralbank wettern und sagen dass es nicht nachhaltig Ich wette da sie das früher auch mal gemacht haben unwahrscheinlich auch wie viele andere Geld verloren haben damit

00:06:51: Ja, das ist halt sozusagen der Markt.

00:06:55: Den kann man halt formen und sie können natürlich als Markteilnehmer auch Geld mit egal mit welchen Zimms setzen machen.

00:07:01: Können Sie sagen so dass vielleicht auch die Kritik auch gerade der modernen Jugend an unseren Finanzmarkten, dass diese sich eigentlich völlig abgekoppelt haben von allen?

00:07:09: ja aber wenn sie ehrlich sind?

00:07:11: Der Markt ist natürlich...der muss ja sehen was sind die Fundamentaldaten, Inflationsraten ... und Wachstumsraten.

00:07:18: Und aber was wir auch früher gemacht haben, ist einfach zu schauen sie haben ein Portfolio... ...und irgendwo können ja die Zinsen mal steigen!

00:07:25: Und wo ist sozusagen derjenige der eigentlich die völlig absurdesten Zinsn hatte?

00:07:28: Das war halt Japan.

00:07:29: Was könnten wir halt aus unserer Sicht in Europa nicht verstehen?

00:07:32: Da hatten wir drei, vier, fünf Prozent Zinsnen und die hatten damals schon fast null.

00:07:35: Hat man gesagt okay gehe ich short in diesem ganzen Markt.

00:07:38: Ja das war dieser typische Trade und dieser Trade hat ... zwanzig, dreißig Jahre lang, wie Sie wichtig sagen hat er nur Verlusteputze.

00:07:47: Aber er war natürlich auch eine Art Sicherung... Also sie musste so immer als Portfolio Hedge stehen und jetzt hat der letzte Woche angefangen Gewinne zu machen weil sehen Sie ja dass die Rendite halt... Die haben dann das Papiere von Zinssatz bei Nullkommar Fünf verkauft und können sich dann eben bei Nürnkommal fünf drei oder Null-Kommer vier zurückhaufen.

00:08:05: Ja also sozusagen das ganze fängt an zu bröckeln und warum bräckelt es?

00:08:10: Das ist

00:08:12: Vor allem auch die Frage, wie geht die Sache aus?

00:08:14: Also was man da sieht ist ja im Prinzip das Zerren der Pferde.

00:08:17: Der Bond Market Vigilentis an diesem Zinsband der japanischen Zentralbank.

00:08:21: jetzt hat die Zentralbank diese Woche nochmal bekräftigt dass sie an diesem zinsband festhalten will.

00:08:26: Die Pferden ziehen natürlich trotzdem noch wehe und je.

00:08:29: Was glauben Sie denn wie die Sache ausgehen wird in den nächsten sechs bis zwölf Monaten?

00:08:32: wer gewinnt?

00:08:33: also?

00:08:34: die sache geht Die kann gar nicht gut ausgehen für die Zentralbank, weil wir müssen uns einen ganz wichtigen Punkt über den wir noch gar nicht geredet haben anschauen.

00:08:43: Die Zentralbank hat in den letzten sechs Wochen, weil sie so unter Druck ist, alleine fünf Prozent des Motorenlandsproduktes gekauft und auf anderer Basis sitzt die Hälfte aller ausstehenden japanischen Staatsanleihen.

00:08:55: aber diese Staatsanleihen hatten ja vorher einen Eigentümer Banken, die haben das benutzt als Liquiditätsreserve.

00:09:03: Das waren Leute, die es als collateral also als Sicherungsinstrument genutzt haben ja in der Geldpolitik.

00:09:10: Das war ein Menschen wie die Versicherung abgeschlossen haben.

00:09:13: Die Lebensversicherer müssen auch ihr Geld anlegen sonst können sie den Leuten keine Auszahlung garantie geben.

00:09:17: all das sozusagen ist nur Druck.

00:09:18: wenn diese Papiere weg ist ja gerade zu absurd dass der das weltweit durch dieses Quantitativ E-Sync Die Anleihenmärkte verstaatlicht wurden, dass das Geld im Grunde über Sekundärmarkte alles an die Zentralbank geflossen ist.

00:09:31: Und das ist ein Problem!

00:09:32: Sie können eben maximal alle Anleien aufkaufen aber das ist irgendwie nicht sinnvoll weil diese Anlein in der privaten Wirtschaft vernünft sind als Anlageinstrument.

00:09:44: Das heißt sie tippen eher auf die Vigilantes als auf die BOJ?

00:09:48: Also ich denke die Zentralbank hat jetzt das Thema natürlich, dass sie einen neuen Governor kriegt und die können jetzt noch zwei Weimelmorte daran rumdocken.

00:09:57: Aber am Ende haben Sie auch damals in EURO-Land, sondern im EWS gesehen, im europäischen Werbungsverbund.

00:10:04: SOROS hat damals die Bank of England geknackt Weil sie gesagt haben, weil er einfach gesagt hat die haben dass die Zinsen erhöht.

00:10:10: Also da ging es nicht um diese hohe Zins und die mussten noch weiter erhöhen damit das Fund stabilisieren und irgendwann geht das eben nicht mehr.

00:10:16: Die Häuslebauer haben damals gesagt Leute wenn ihr uns die Zinzen auf vierzehn Prozent setzt dann wählen wir euch nicht wieder.

00:10:21: Hier ist natürlich eine Zentralbank, die ist unabhängig aber sie kann ja eben nichts mehr als alles kaufen und Sie hat den ganzen Markt verzerrt Und das ist schädlich und es passt auch nicht in die Landschaft Wenn die Infektionsrate bei drei Prozent steht

00:10:35: was die ganze sache natürlich so dedikating nussbrick macht.

00:10:38: ist das wenn wir jetzt nach new york schauen dort im prinzip genau des gegenteil passiert.

00:10:42: dort haben wir eine zentralbank die eigentlich den ferden raum geben will die will dass sie weglaufen vom vom fahl die eine sehr strikte geldpolitik signalisiert auch glaubt dass die inflation hartnäckig bleiben wird während die bond market investoren ein relativ nah an dem fall zurückgekommen sind und sagen hey ihr werdet wahrscheinlich bald wieder beginnen die zinsen zu senken.

00:11:02: wie passt das denn zu dem was wir jetzt London oder in Tokyo gesehen

00:11:05: worden.

00:11:06: Also um das nochmal zu visualisieren, habe ich noch mal wieder eine Grafik mitgebracht.

00:11:10: da steht dann drauf dass es so nennt der FED Dezember Dort Plot.

00:11:14: und was bedeutet das?

00:11:15: Was sehen Sie da?

00:11:15: Das ist eigentlich ganz einfach die Teilnehmer der Zentralbankgrat, also die abstimmungsberechtigten FED Mitglieder.

00:11:22: Die werden an diesem Tag, wo die Sitzung stattfindet, gefragt.

00:11:25: Was glaubt ihr?

00:11:26: Wo sind... was ist eure Einschätzung für unsere Zinssätze in drei, sechs, zwölf, vierundzwanzig Monate beispielsweise?

00:11:32: Ja und das können Sie auch sehen!

00:11:33: Das sind die gelben Punkte so.

00:11:35: Und gleichzeitig können sie aber am Markt der markt hat er vor alles Derivate.

00:11:38: Können sie auch sogenannte Fetch-Hutures sehen.

00:11:40: da können es jetzt die graue Linie.

00:11:42: Da können sie sehen was glaubt der Markt?

00:11:46: Wo Sind die Zinssetze Der Fett in sechs, zwölf, vierundzwanzig Uhr.

00:11:50: Und da sehen Sie alleine schon der Markt... Also die Fett sagt wir erhöhen, der Pieck ist über fünf Prozent und der Marktdach das bleibt bei vierenhalb stehen und am Ende von dreizeitausendbleinzwanziger gibt es gewaltige Zinssenkungen.

00:12:04: Wenn Sie das alles in einem sogenannten Financial Congestion Indikator umminsten wo auch dann die Aktienkurse, wenn der Markt also fallende Zinssätze erwartet steigen die Aktinkurse wieder.

00:12:12: Das ist alles wieder expansiv.

00:12:14: Das macht einfach der Fett das Leben schwer!

00:12:16: Dort drehen sozusagen die Bond-Teilnehmer, die man dann auch nicht Vigilentis nennen kann.

00:12:21: Weil sie ja nicht die Zinsen erhöhen, sondern sie machen genau das Gegenteil.

00:12:25: Aber hier sehen Sie auch!

00:12:26: Die FED hat die Kontrolle verloren über die Zimtssätze und das ist eine ganz wichtige Aussage.

00:12:32: diese andauernde Idee dass man behauptet... ...die FED oder jede Zentralbahn könnte immer und ewig alle Zinssätze kontrollieren Unsinn, muss man ganz klar sagen.

00:12:45: Irgendwann ist der Markt wieder dran und das sehen Sie jetzt insbesondere wenn die Fundamentaldaten eben dagegen laufen.

00:12:50: Also die gleiche Situation mit umgekehrten Vorzeichen in Tokio und in New York dass sich die Bondmärkte nicht mehr so kontrollieren oder steuern lassen wie wir die Sache in New york ausgehen.

00:13:02: wird sie fett schaffen da zumindest die Investoren wieder auf den horkischen Fahrt zurückzuführen?

00:13:08: Das sind kommunizierende Röhren würde ich sagen Immer wenn die Märkte zu expansiv denken, also sagen, die Fett wird es nicht schaffen weil sie vielleicht auch eine Rezession erwarten.

00:13:20: Dann wird der Aktienmarkt steigen und die Bond-Zinzen werden auch wieder fallen.

00:13:24: das wiederum führt dann dazu dass die Fettsagen muss und wir machen es und wir Machen die fünf Prozent und Wir machen höher und länger und glaubt uns das einfach Und dann werden einfach die Fundamentaldaten das zeigen, weil ich meine... Das ist ja alles keine Spielerei und wir sollten auch aufpassen dass wir nicht von so einem Finanzkassinur reden.

00:13:41: Sondern hier geht es am Ende um die Zukunft und die Zukunft wird wahrscheinlich am Arbeitsmarkt gehandelt.

00:13:46: also die Wasionflation in Amerika ist der zentrale Punkt.

00:13:49: wenn diese sozusagen jetzt von gut vier wieder auf drei zurück kommt, die Infrationsrate kommt zurück Wenn es da wieder eine Einigkeit geben und dann wird zu sagen, sie können jetzt, wenn wir noch mal auf die Folie gucken.

00:14:01: Können wir nochmal einblenden?

00:14:03: Wenn Sie die Folien einfach sehen... Die Differenz zwischen grüner und weißer dien wir Das ist ja im Grunde die Leine, die nicht funktioniert.

00:14:11: Also die Pferde sind irgendwie auf einer anderen Weide so im Kopf jedenfalls Und das muss man halt idealerweise zusammenkriegen.

00:14:21: Witzigerweise hat heute der japanischen Zentralmarktchef gesagt Ja, die beiden müssten nicht immer die gleiche Meinung haben Aber unser Bild zeigt ja, wenn die extrem unterschiedliche Meinungen haben.

00:14:30: Das geht schief!

00:14:30: Ja?

00:14:31: Und jetzt bekomme ich Bauchschmerzen.

00:14:33: Jetzt fliegen wir mal zusammen zurück von New York nach Frankfurt und naja... Wir haben hier keine direkte Hielkörfkontrolle am Start.

00:14:39: aber Mario Draghi's Whatever It Takes war im Prinzip insofern als er gesagt hat wir lassen nicht zu dass die Spreads der Staatsanleihen in der Eurozone auseinander laufen und jetzt haben wir auch einen sehr starken Inflationsdruck in Europa.

00:14:52: eine Zentralbank auf dem Zinserhöhungsfahrt.

00:14:55: Wie schätzen Sie die Lage hier ein, wer die Bond-Market-Vigilentis jetzt als nächstes die EZB aufs Core nehmen?

00:15:01: Also wir hatten das Thema ja gleich zu Anfang.

00:15:04: Als Frau Lagarde zur neuen Präsentin gewählte, weil sie hat dann mal so ein bisschen schnottrig gesagt.

00:15:12: Die EZb ist nicht dazu da dies Wett einzuhägen und da müssten einfach die Länder liefern und ordentliche Fiskaldaten liefern.

00:15:18: dann wird es auch gar nicht so unterschiedliche Spritz geben.

00:15:23: Das ist ja gar nicht gut angekommen und da waren, glaube ich sozusagen... Da haben die Pferde zumindest auf der Weide das erste Mal sehr misstrauisch geschaut und haben das auch versucht zu testen.

00:15:37: Das ist ja so weit gut gegangen.

00:15:39: Ich würde sagen, der hatte einfach Glück gehabt, dass er das wieder einfangen konnte und man hat dann natürlich sich nicht auf das Glück verlassen wollen.

00:15:46: Man hat gesagt Leute wir erfinden etwas also eine Leine und die Leiner hieß oder heißt ein Anti-Fragmentation Tool.

00:15:56: d.h.,

00:15:58: wenn die Spritz aufeinander laufen, dann sagen sie dann funktioniert unsere Geldpolitik nicht überall gleich.

00:16:05: Also wenn die Italien sich die Zinssätze, also wenn man die Spritz gegenüber Deutschland verdoppelt.

00:16:10: Wir waren da schon unter Silvio Berlusconi bei vierhundert und mehr.

00:16:14: Und es war dann mal locker.

00:16:16: gut hundertzwanzig sind hier zwei Hundertundachtzig, waren vor einem Jahr aber hundertdreißig.

00:16:22: Man kann sagen die Leine funktioniert irgendwo ja auch diese Drohkulisse das Wenn ihr die Sprit nach oben setzt, sprich also das macht wie in UK Dann kaufen wir massiv, dann sagen wir das in Disorderly Markets und da machen was genauso wie die Englische Treibank.

00:16:38: Da kaufen wir halt massive interdienische Anleihen beispielsweise ja?

00:16:41: Die Frage ist nur als Draghi das gesagt hat hatten wir eine Latente Deflation.

00:16:48: jetzt haben wir eine Inflationsrate wo die Leute sich streiten und insbesondere Deutschland von interessierter Stelle immer wieder getrommelt wird.

00:16:57: Die Inzationsrate ist ausufernd und die ist nicht unter Kontrolle, wir müssen die Zinsen erhöhen.

00:17:02: Also einfach mal so...die EZB besitzt schon vierhundertvierzig Milliarden Staatsanleihen aus Italien.

00:17:12: Einfach mal so die Position zu verdoppeln.

00:17:15: also der italienische Staatsanleihenmarkt satt über zwei Kürmer fünf Millionen.

00:17:21: Ich glaube, kein deutscher Zentralbänker und ich glaube auch der ganze Nordeuropa wird nicht mitmachen das ähnlich wie die Japanischen Notenbank dass die jetzt also die Hälfte aller japanische Staatsanleihen besitzt.

00:17:32: Also wir können uns es glaublich Europa zerreißen wenn wir die Ansage machen wir kaufen nur wie mal vierzig-fünfzig Prozent der italienischen Staatsanleihe.

00:17:41: Frau Lagarde kann sich ja hinstellen, wie ihr Vorgänger Mario Draghi eine Whatever Attacks-Räder halten.

00:17:46: Und seit der Schamafa funktioniert die Goalie wieder zurück an dem Fall zu ziehen?

00:17:51: Also sagen wir mal zur Zeit scheint der Kelch an denen vorbeizugehen weil es wird witzig aber auch schon nach draußen ist zwar kälter geworden Aber wir haben weder diese Gaskrise so wie sie vielleicht im Oktober November noch gespielt wurde.

00:18:05: Der Euro hat sich erholt Ja und das Wirtschaftswachstum wird jetzt besser ausfallen in Euroland.

00:18:12: Also sozusagen, ich würde sagen die Pferde sind nicht argwünscht aber sie sind nicht unruhig ja?

00:18:20: Aber sozusagen der Fall Japan also diese hoffnungslose an einer Ecke zu stehen und da eigentlich nicht mehr rauszukommen und sich nur befreien können indem ich das Band noch mal massiv erhöhe.

00:18:34: Die Frage ist ob die Leute sagen geht es in Japan oder in Eureland Da, auch da wieder.

00:18:40: Die Inflationsrate ist der Makeover Break.

00:18:42: Ich glaube es hängt an der Inflationrate in Deutschland.

00:18:45: Wenn die schnell runterkommt dann gibt's sicherlich eine Chance dass das die Vigilentis überhaupt keine Chance

00:18:51: haben.

00:18:52: Ihre Kernaussage ist im Prinzip so lange die Inflitionsrate jetzt nicht aus über außergewöhnlichen Maße hoch bleiben wird dürfte es keine neue Euro-Krise geben keine Attacke der Vigillentis auf die EZB.

00:19:05: Also meine These wäre einfach Man muss ganz klar sagen, so sicher kann sich die EZB nicht fühlen.

00:19:12: Weil das Anti-Fragmentierungstool ist kein whatever it takes.

00:19:17: Es ist irgendwie an Bedingungen geknüpft.

00:19:19: Da wird der Streit wieder losgehen.

00:19:21: Wenn man Italien oder Südeuropa mehr hilft Dann muss man im Grunde gewisse Covenant unterschreiben Die da in welchen Ausgleichspools war Und dann wird alles wieder hoch kommen.

00:19:31: Also gibt es eine Art von Restrukturierung So ähnlich wie man es in Griechenland gemacht.

00:19:34: Das waren natürlich die Italien auf keinen Fall.

00:19:36: Aber ich glaube, man kann halt die EZB-Wett umso mehr stabilisieren können, je besser sich die Inflationsrate entwickelt.

00:19:48: Dann ziehe ich mal Bilanz der heutigen Folge.

00:19:51: Professor Schlotmann in der Eurozone steht Spitz auf Knopf.

00:19:55: das Kräftemessen zwischen der Zentralbank und den Bond Market Vigilantes für die Bank of Japan sieht schlecht aus!

00:20:02: Und die Fett, ihr hat vielleicht noch ein bisschen mehr Optionen weil sie ein bisschen früher angefahrt bei den Zinserhöhungen.

00:20:07: Das ist so ein bisschen das Ergebnis unserer heutigen Weltreise!

00:20:10: Ich danke Ihnen ganz herzlich dass Sie uns da mitgenommen haben Prof.

00:20:13: Schlotmann.

00:20:13: ich hoffe auch dass es Ihnen liebe Zuschauerinnen und Zuschauer Spaß gemacht hat und vielleicht ein paar neue Erkenntnisse gebracht hat.

00:20:20: zumindest das Pferdegleichnis glaube ich hilft unglaublich um Einordnung zu können was wir da gerade an den Märkten sehen.

00:20:28: Festzahltes auch, der Machtverlust der Zentralbanken ist ein Riesenproblem für manche Leute und vor allem natürlich auch für die Anhänger der Modern Monetary Theory.

00:20:37: Denn diese Leute glauben ja dass das Zinsniveau kein Marktergebnis ist sondern der vollen Kontrolle der Zentrallbanken unterliegt.

00:20:44: In der nächsten Folge unseres Finanzvideo Cast werden wir mal diskutieren Ob diese Vorstellung der MNT-Anhänger, ob unser Finanzsystem tatsächlich so funktioniert wie die Glauben.

00:20:54: Ob das realistisch ist?

00:20:56: Ob es noch zu halten ist und auch vielleicht nochmal Ihre Fehleinschätzung Revisiten dass die Bond Market Vigilentis keine Power haben.

00:21:04: denn wir haben heute gelernt Das ist definitiv nicht der Fall.

00:21:07: Ich freue mich schon jetzt auf unserem nächstes Gespräch.

00:21:09: Professor Schlotmann wünsche Ihnen allen eine gute Zeit.

00:21:11: bleiben Sie gesund, bleiben sie zuversichtlich Und auf Wiedersehen

00:21:15: Auf Wiedersehen Tschüss!

00:21:16: Macht es gut.

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